Eine Kräuterschnecke, was ist das denn? Ein Schnaps, ein besonders luxuriöses Gericht? Nein! Eine Kräuterschnecke ist ein hübsches und zugleich überaus praktisches Accessoire für den Garten oder den heimischen Balkon. Kleinere Varianten gibt es bereits für günstiges Geld im Baumarkt. Dabei handelt es sich um einen bepflanzbaren Tontopf. Dieser ist etwa 50 – 60 Zentimeter groß, hat mehrere Auskerbungen an der Seite, die aussehen wie kleine Balkone.
Zuerst befüllt man den gesamten Topf mit Erde. Am besten eignet sich für die Kräuterschnecke eine spezielle Anzuchterde oder bereits vorgedüngte Erde für Kräuter. Dann kann man entweder Samen einsäen oder man kauft bereits fertige Kräuter in Töpfen, die sich zum Auspflanzen eignen.
Dabei ist natürlich der persönliche Geschmack entscheidend.
Richtige Profis bauen eine Kräuterschnecke in den Garten. Dabei darf es ruhig etwas ausladender werden. Zu erst wirft man einen großen Berg Pflanzerde auf. Dann wird diese etwas herunter gearbeitet. In die Erde werden in Schneckenform pyramidenartig Steine gelegt. Am Ende soll das Ergebnis aussehen, wie eine riesige Schnecke, deren Haus sich in die Höhe erstreckt.
Dabei ist natürlich von den Maßen her keine Grenze vorgegeben. Wichtig ist jedoch, dass man zwischen den Rundungen genug Platz lässt und diese mit ausreichend Erde auffüllt. In die Rundungen werden dann die Kräuter gesät oder gepflanzt. Regelmäßiges Auszupfen und Düngen verlängert die Lebensdauer von Schnittlauch, Petersilie, Dill und Co. Dadurch wirkt auch die Kräuterschnecke immer gut gepflegt und äußerst dekorativ.
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