Es ist noch nicht so lange her, da wurde die Gicht als eine Krankheit der Reichen bezeichnet. Vermutet wurde, dass diese Krankheit nur Menschen befällt, die in einem gewissen Wohlstand leben und in der Nahrung kein Maß kennen. Heute weiß man es besser. Gicht ist keine Wohlstandskrankheit, sondern sie kann jeden und in jedem Alter treffen. Wichtige Ernährungstipps findet jeder User reichlich im Internet sowie wichtige Infos.
Gicht wird ausgelöst durch einen zu hohen Harnsäurebestand. Wird ein Wert von 5,5 mg je Deziliter gravierend überschritten, spricht man von Gicht. Auch wenn es sich dabei nicht um eine Wohlstandskrankheit handelt, ist es meistens ausreichend, wenn eine entsprechende Diät eingehalten wird um den Harnsäurewert zu senken. Nur wenn Komplikationen auftreten, wie zum Beispiel Gichtanfälle oder Nierensteine, sollten Medikamente verabreicht werden.
Zu einer entsprechenden Ernährung für Gichtkranke sollte folgendes beachtet werden:
Milch und Milchprodukte
Diese Produkte sind gesund, und sollten auch für Gichtkranke auf dem täglichen Speiseplan stehen. Milch und Milchprodukte sind purinfrei oder wenigstens sehr purinarm.
Alkohol
Alkohol gilt als einer der häufigsten Auslöser für Gichtanfälle. Das liegt ganz einfach daran, dass ein zu hoher Alkoholkonsum die Bildung von Milchsäure beeinflusst und damit zu einer Übersäuerung des Blutes führt. Die Übersäuerung lässt die Löslichkeitsgrenze der Harnsäuregrenze sinken und führt damit zur Auskristallisation von Natriumurat. Alkohol sollte entweder gar nicht oder nur in sehr geringen Mengen getrunken werden.
Fett
Fett sorgt für die Entstehung der so genannten Ketonkörper. Diese Körper sind dafür verantwortlich dass die Ausscheidung der Harnsäure über die Niere gehemmt wird. Auf Fett muss nicht vollkommen verzichtet werden, aber die Aufnahme sollte nicht mehr als 70 g pro Tag betragen. Welches Fett verzehrt wird, spielt dabei für die Gicht in erster Linie keine Rolle. Allerdings sollten Patienten darauf achten, dass sie im Rahmen einer gesunden Ernährung mehr pflanzliche Öle als tierische Fette zu sich nehmen.









